Warum der Kampf gegen unsere Unruhe alles nur noch schlimmer macht – und was wirklich hilft.
4. September 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
als der berühmte tibetische Yogi Milarepa eines Tages in seine Meditationshöhle zurückkehrte, fand er sie voller furchteinflößender Dämonen vor.
Zuerst versuchte er, sie gewaltsam zu vertreiben, doch sie blieben. Dann probierte er, sie mit schönen Worten und spirituellen Lehren zu besänftigen, aber die Dämonen lachten ihn nur aus. Erst als er erkannte, dass er den Kampf aufgeben musste, setzte er sich ruhig hin und sagte: „Ihr dürft bleiben. Esst mich auf, wenn ihr wollt.“ Er legte seinen Kopf sogar in den Rachen des größten Dämons – woraufhin alle augenblicklich verschwanden.
Genau wie Milarepa versuchen auch wir, unsere Dämonen zu bekämpfen. Doch solange wir diesen inneren Kampf führen, bleiben sie hartnäckig und rauben uns die Energie.
Siddhartha Gautama, der spätere Buddha, traf bei seiner Suche nach Befreiung vom Leiden auf Mara, den Gott der Versuchungen, der ihn davon abhalten wollte. Hierüber schrieb ich diese Woche einen Artikel:
➡️ Siddharthas Kampf mit dem Teufel
Ich wünsche euch eine schöne Woche.
Herzliche Grüße
🙏 Leonne
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