Wenn der Misthaufen die Sicht verstellt 💩🌸

3. April 2026

Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,

als ein Zen-Praktizierender sich beim Zen-Meister Shunryu Suzuki über seine störenden Gedanken und negativen Gefühle während der Meditation beklagte, sagte dieser lächelnd, er solle dem Unkraut in seinem Geist dankbar sein. Wenn man versuche, es gewaltsam auszureißen, verschwende man nur unnötige Energie. Lasse man es jedoch einfach stehen, verwandle es sich mit der Zeit von ganz allein in wertvollen Kompost.

Es gibt eine lange Liste an „Unkräutern“, die wir am liebsten aus unseren Gedanken reißen würden – wie Stress, Angst oder Traurigkeit. Wenn wir versuchen, diese ungeliebten Emotionen zu bekämpfen, schenken wir ihnen erst recht viel Aufmerksamkeit und rücken sie so in den Mittelpunkt unseres Lebens. Da ist der Rat von Shunryu Suzuki, das Unkraut einfach stehenzulassen, die weitaus klügere Herangehensweise.

Auch ich habe mich lange Zeit mit einem Haufen Mist herumgeschlagen. Die Energie, die ich damit verschwendete, fehlte mir dann bei der Konzentration auf das, was ich eigentlich tun wollte. Hierüber schrieb ich diese Woche einen Artikel:

➡️ Meine Zenkrise – ein großer Misthaufen

🙏Herzliche Grüße 
 Leonne


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