Wie wir den Zen-Anfängergeist nutzen, um aus jeder Situation – egal ob Erfolg oder Misserfolg – Weisheit zu gewinnen.
10. April 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
ein Schüler beklagte sich einmal bei seinem Meister: „Gestern in der Meditation war ich voller Frieden und Klarheit, aber heute ist mein Geist ein einziges Chaos. Was mache ich nur falsch?“ Der Meister sah ihn ruhig an und antwortete: „Gestern hast du gelernt, wie Frieden aussieht. Heute lernst du, wie Unruhe aussieht. Wenn du nur den Frieden akzeptierst, hörst du auf zu lernen.“
Diese Geschichte aus dem Zen-Klassiker „Zen-Geist, Anfängergeist“ von Shunryu Suzuki betont, dass das Lernen aus direkter Erfahrung ein zentrales Element der Zen-Praxis ist.
In Büchern lernen wir oft die perfekte Lebensstrategie oder wie man den idealen Vortrag hält. Weisheit vermitteln sie uns jedoch nicht. Denn die verbirgt sich oft in unseren Fehlern und Problemen und in unserer Bereitschaft, daraus zu lernen. Aber auch in Situationen, die genau nach Plan verlaufen, steckt eine Menge Lernpotenzial. Darum habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mir immer wieder die Frage zu stellen: Was lerne ich hieraus?
Über dieses Thema schrieb ich diese Woche einen Artikel:
➡️ Zen und die Kunst des Lernens
🙏 Herzliche Grüße
Leonne
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