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In den Kursen von Zen-Meditation Berlin üben wir die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit – in der Stille, in Ritualen und auch in der zwischenmenschlichen Begegnung. Die Sitzmeditation – Zazen ↗ – ist ein zentraler Bestandteil unserer Praxis. Dabei trainieren wir das Gehirn, länger fokussiert zu bleiben und uns weniger ablenken zu lassen. Diese Wirkung ist nicht nur spürbar, sondern auch messbar – das zeigen wissenschaftliche Studien.

Was sagt die Forschung?
Die moderne Forschung bestätigt, was Zen-Praktizierende seit Jahrhunderten erfahren: Regelmäßige Meditation schärft den Geist. Insbesondere Meta-Analysen – die viele einzelne Studien bündeln – zeigen, dass Zen-Meditation die Effizienz und Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit messbar verbessern kann. Die folgenden Studien geben konkrete Einblicke, wie das funktioniert:
Schnellere Reaktionszeiten durch Zen
Untersucher zeigten, dass erfahrene Zen-Praktizierende nach kurzer Meditation signifikant schnellere Reaktionszeiten in kognitiven Tests hatten als die Kontrollgruppe. Das weist auf eine gesteigerte Aufmerksamkeitskapazität hin. Gleichzeitig bewerteten sie Reize emotional weniger extrem – ein Hinweis auf bessere kognitive Kontrolle. Quelle: Lusnig et al. (2020), PLOS ONE
Zen-Meditation verbessert die Effizienz der Aufmerksamkeit
Diese Meta-Analyse aus dem Jahr 2021, veröffentlicht im Fachjournal Consciousness and Cognition, konzentrierte sich spezifisch auf Zen-Meditation. Die Studie untersuchte den „attentional blink“ – ein Phänomen, das misst, wie schnell sich die Aufmerksamkeit erholt, um einen zweiten Reiz wahrzunehmen, nachdem der erste verarbeitet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass Zen-Praktizierende hier signifikant besser abschnitten, was auf eine effizientere Nutzung der Aufmerksamkeitsressourcen hindeutet. Quelle: Consciousness and Cognition, A meta-analysis of the effects of Zen meditation on the attentional blink
Mehr Ruhe im Ruhenetzwerk des Gehirns, weniger Ablenkung, mehr Fokus
Die Forschung zeigt, dass Meditation die Aktivität des Ruhenetzwerks im Gehirn – das sog. Default Mode Network (DMN) im Gehirn – reduziert. Diese Reduktion minimiert Ablenkungen und verbessert so die Konzentration und den Fokus. Erfahrene Meditierende zeigen im Vergleich zu anderen Aktivitäten eine stärkere DMN-Abschwächung, was auf nachhaltige Verbesserungen der Fokussierung hindeutet. Regelmäßige Praxis kann zu einem ruhigeren Geist, verbesserter Lernfähigkeit, gesteigerter Produktivität und besserer Emotionsregulation führen. Quelle: Garrison et al. (2015), ResearchGate, Meditation leads to reduced default mode network activity beyond an active task
Weniger ablenkende Gedanken durch Zen-Meditation
Eine Studie aus dem Jahr 2012 untersuchte mit fMRT die Gehirnaktivität von Zen-Meditierenden. Dabei zeigte sich eine stabilere Aktivität im ventralen posteromedialen Cortex (vPMC), einer Hirnregion, die mit Tagträumen und dem Abschweifen von Gedanken verbunden ist. Diese Stabilität könnte helfen, das Abschweifen der Gedanken zu reduzieren und die Konzentration zu verbessern. Tatsächlich schnitten die Meditierenden in einem Aufmerksamkeitstest besser ab, was darauf hindeutet, dass Zen-Meditation die Konzentrationsfähigkeit fördern kann. Quelle: Psychology Today: Brain Scans Show How Meditation Improves Mental Focus
Wie du davon profitierst
Ob im Gespräch, bei der Arbeit oder im Alltag – wer sich weniger ablenken lässt, kann präsenter und klarer handeln. Wenn du lernst, deine Aufmerksamkeit gezielt auf das zu richten, was du gerade tun willst, und dich nicht ständig von äußeren Reizen stören lässt, erlebst du auch weniger Stress. Zen-Meditation ist kein Trick, sondern ein Training für deinen Geist – und die Forschung bestätigt, dass sie wirkt.
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