Das Zen-Lexikon

In der Zen-Praxis begegnen dir Begriffe aus dem Japanischen, dem Sanskrit und der modernen Philosophie und Psychologie. Worte wie Zazen, Avalokiteshvara oder das Denkmodell beschreiben Geisteszustände und Einsichten, für die uns im Alltag oft die präzisen Bezeichnungen fehlen.

In diesem Lexikon übersetzen wir diese Terminologie in eine klare Sprache. Damit du nicht nur die Worte kennst, sondern die Philosophie dahinter direkt für deinen Fokus und deine Gelassenheit nutzen kannst. Von A bis Z.


Koan

Ein Koan ist eine kurze, paradoxe Frage oder Aussage, die in der Zen-Meditation verwendet wird, um das konventionelle Denken zu…

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Ma (間)

Ma (間) ist ein zentrales Konzept in der japanischen Sprache, Ästhetik und Weltanschauung. Es lässt sich am besten als „Zwischenraum“, „Pause“, „Lücke“ oder „Intervall“ übersetzen. Ma beschreibt jedoch nicht einfach eine leere Abwesenheit, sondern vielmehr den bewussten, bedeutungsvollen und aktiven Raum zwischen Dingen, Klängen oder Ereignissen.
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Mu (無)

Mu (jap. 無, chin. Wu) bedeutet wörtlich „nicht“, „kein“ oder „nichts“. Im Zen ist es jedoch keine bloße Verneinung, sondern…

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