Jenseits von impulsiv und besonnen: Warum Spontanität uns oft weiterhilft.
23. Oktober 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
als die unermüdliche Zen-Nonne Sister Chan Khong auf einer wichtigen Menschenrechtsmission im Europäischen Parlament in Brüssel war, jagte ein Termin den nächsten. Ihr Team gönnte sich schließlich in einem schicken Café eine kurze Pause. Sister Chan Khong lief dort jedoch direkt an den Tischen vorbei, legte sich auf die Fensterbank, schloss die Augen und begann, tief und achtsam zu atmen. Der junge Kellner war kurz verdutzt, lächelte dann aber respektvoll und sagte nur: „Aber natürlich. Bitte sehr, Madame.“
Wenn wir nach einem vollen Tag müde sind, reagieren wir oft genervt und impulsiv auf unsere Umgebung. Wenn wir uns zusammenreißen, gelingt es uns vielleicht, die Fassung zu wahren, wirken dabei jedoch schnell starr und distanziert. Sister Chan Khong wählte in ihrer Spontanität hingegen eine Reaktion, die in dieser Situation vielleicht die hilfreichste war: Sie legte sich hin und atmete tief durch.
Diese Woche schrieb ich einen Artikel darüber, wie man durch Zen-Meditation genau diese Spontanität üben kann:
➡️ Jenseits von Besonnenheit und Impulsivität
Ich wünsche euch eine schöne Woche.
Herzliche Grüße 🙏
Leonne
Keine Zen-Inspiration mehr verpassen? Erhalte jeden Freitag einen neuen Impuls für mehr Ruhe und Klarheit – bequem in dein Postfach.
