Zhuangzi und sein berühmter Schmetterlingstraum
17. April 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
der taoistische Meister Zhuangzi träumte, er sei ein Schmetterling, der fröhlich von Blume zu Blume flatterte. Er fühlte sich leicht und frei. Als er aufwachte, fragte er sich: Bin ich Zhuangzi, der geträumt hat, ein Schmetterling zu sein, oder bin ich ein Schmetterling, der gerade träumt, Zhuangzi zu sein?
Diese Geschichte führt uns zu der Frage: Sind wir wirklich die Person, die wir zu sein glauben? Inwieweit stimmt unser Selbstbild? Diese Woche teile ich einen Artikel von Yvonne Visser. Die Psychiaterin und Zen-Meisterin erklärt sehr aufschlussreich, wie die alte buddhistische Psychologie des „Nicht-Selbst“ zunehmend durch aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigt wird.
Auf mich wirkte ihre Botschaft, dass wir kein festes „Ich“ haben, sehr befreiend. Denn wer wünscht sich nicht manchmal, ein Schmetterling zu sein, der fröhlich von Blume zu Blume flattert? Oder ein „Ich“, das mit den Umständen und der jeweiligen Situation einfach mitwächst.
Hier geht es zum Artikel:
Herzliche Grüße
🙏 Leonne
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