Wie wir die Illusion der Kontrolle überwinden und die Zügel wieder selbst in die Hand nehmen.
6. Februar 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
ein Mann reitet auf einem galoppierenden Pferd die Straße entlang, als habe er ein wichtiges Ziel. Ein Passant ruft ihm zu: „Wohin des Weges?“ Der Reiter ruft zurück: „Ich weiß es nicht! Frag das Pferd!“
Auch wir reiten oft ein galoppierendes Pferd, ohne zu wissen, wohin die Reise geht – selbst wenn wir glauben, alles im Griff zu haben. Meist sind es unbewusste Gefühlsimpulse, die uns steuern; erst hinterher rationalisieren wir unser Verhalten.
Meine eigene Angst, Fehler zu machen, lässt mich beispielsweise immer wieder in die Prokrastination galoppieren. Die Ausrede, dass es „gerade Wichtigeres zu tun gibt“, ist meist nur die nachträgliche Rechtfertigung eines irrationalen Impulses.
Wir glauben, wir säßen fest im Sattel, doch oft bestimmen alte Lernschleifen und kaum spürbare Gefühle die Richtung. In der Meditation lernen wir, dieses „Pferd“ zu durchschauen – die Voraussetzung, um die Zügel wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Wie uns dieser Wechsel vom Autopiloten zur bewussten Entscheidung gelingt, erfährst du in meinem neuesten Artikel:
➡️ Warum wir wider besseres Wissen handeln
🙏 Herzliche Grüße
Leonne
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