Zen und die Kunst, mit den Augen zu hören
23. Januar 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
der junge Mönch Tozan fragte einst seinen Lehrer: „Können stumme Dinge – wie Felsen oder Mauern – Weisheit verkünden?“ Der Lehrer nickte: „Ununterbrochen. Sie sprechen klarer als jeder Gelehrte.“ Tozan runzelte die Stirn: „Warum höre ich sie dann nicht?“ „Weil du versuchst, sie mit den Ohren zu hören. Du wirst sie erst verstehen, wenn du mit den Augen hörst.“
Unser Bewusstsein filtert alles, was wir wahrnehmen, durch unsere Annahmen und Erfahrungen. Wir sehen oft nicht das, was wirklich ist, sondern das, was wir erwarten. So schöpfen wir uns die Welt, in der wir leben. Zen lädt uns ein, uns von unseren Filtern zu befreien und mit Leib und Seele tiefer zu schauen. Was sehe ich wirklich? Was spüre ich? Was höre ich?
Wer sich darauf einlässt, selbst scheinbar leblosen Objekten zuzuhören, entdeckt Antworten, die sonst ungehört bleiben. Genau das habe ich versucht – mit einem einfachen Berliner Pflasterstein in meiner Jackentasche. Wie dieses Experiment verlaufen ist, liest du im neuen Artikel.
➡️Hier geht es zum Artikel: Der Stein der Weisen
Herzliche Grüße
Leonne
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