Warum wir unsere inneren Kämpfe nicht gewinnen, sondern willkommen heißen sollten …
19. Februar 2026
Liebe Zen-Freundinnen und Zen-Freunde,
der Sufi-Dichter Rumi vergleicht den Menschen mit einem geschäftigen Gästehaus. Jeden Morgen gibt es eine neue Ankunft: eine Freude, eine tiefe Traurigkeit, eine unerwartete Unruhe.
Seine Empfehlung lautet schlicht: Heiße sie alle willkommen! Versuche nicht, sie wegzuschicken oder zu bekämpfen, sondern biete ihnen einen Stuhl an. Selbst wenn eine Schar von Sorgen dein ganzes Haus leerfegt, behandle jeden Gast mit Respekt. Vielleicht schaffen sie gerade Raum für etwas völlig Neues.
Auch die Zen-Praxis ist verblüffend schlicht: Wir sitzen still und lassen unsere inneren Gäste kommen und gehen, ohne sie verstehen, beurteilen oder heilen zu wollen. Wir hören auf, mit ihnen zu streiten. Genau das nimmt der inneren Unruhe die Macht und verhindert, dass sie unser Leben beherrscht.
Heute teile ich den persönlichen Artikel von Zen-Meister Rients Ritskes. Nach dem frühen Tod seines kleinen Bruders blieb eine tiefe, treibende Unruhe in ihm zurück. Er beschreibt eindrucksvoll, wie er lernte, schlicht mit dem Schmerz stillzusitzen. So fand er Ruhe und verhinderte, dass die innere Anspannung ihn erschöpfte.
Hier geht es zum Artikel: Erfolg und Trauma
Herzliche Grüße
Leonne
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