Zen-Lehrerin und Gründerin von Zen-Meditation Berlin

Herzlich willkommen! Ich bin Leonne Boogaarts, und ich freue mich, dass du hier bist, um mehr über mich und meine Vision für Zen-Meditation Berlin zu erfahren. Nachdem ich jahrzehntelang die transformative Kraft des Zen selbst erlebt hatte, wurde mir 2020 klar, dass ich diese Erfahrungen weitergeben wollte. Daraufhin entschloss ich mich, an der größten niederländischen Zen-Schule Zen.nl die Zen-Lehrerausbildung zu machen, die ich im Oktober 2023 erfolgreich abschloss. Im Jahr 2024 startete ich mit meinen Zen-Kursen in Berlin. Seitdem ist es meine Leidenschaft, Menschen dabei zu unterstützen, durch Zen-Meditation das Leben zu führen, das sie wirklich wollen. Lass mich dir meine Geschichte erzählen.

Leonne Boogaarts, Gründerin und Zen-Lehrerin von Zen-Meditation Berlin
Leonne Boogaarts – Zen-Lehrerin und Gründerin von Zen-Meditation Berlin

Entspannung durch Zen-Meditation

Ein abgebrochenes Studium, eine Arbeit, die mich nicht erfüllte, Konflikte am Arbeitsplatz, Spannungen in der Beziehung, endloses Grübeln und schlaflose Nächte – ich war wohl kurz vor einem Burn-out, als mir die Schlagzeile „Entspannung durch Zen-Meditation“ ins Auge fiel. Der Artikel berichtete von einer Zen-Schule in Utrecht (NL), die Einführungskurse in Zen-Meditation anbot, um zu lernen, wie man sich entspannt. Was Zen genau war, wusste ich nicht, aber Entspannung brauchte ich dringend. Also meldete ich mich sofort für den Einführungskurs an.

Obwohl ich einen eher esoterischen Kurs erwartet hatte, war der Unterricht überraschend praxisorientiert. Ich lernte nicht nur, wie Meditieren geht, sondern auch, wie wichtig es ist, klar vor Augen zu haben, was ich mit meinem Leben will, und wie ich durch Rituale und Routinen eine unterstützende Struktur für meinen Alltag schaffe. Das alles half mir, mein Leben wieder im Griff zu bekommen.

Große Effekte durch täglich 2 × 20 Minuten meditieren

Ich kaufte mir ein Meditationskissen und meditierte, wie empfohlen, zweimal zwanzig Minuten täglich. Schon nach einigen Wochen merkte ich, dass ich mich besser entspannen und wieder durchschlafen konnte. Noch wichtiger war aber, dass sich meine Probleme irgendwie von selbst zu lösen schienen. Der Streit am Arbeitsplatz legte sich, die Spannungen in der Beziehung wurden ausdiskutiert und das Grübeln ließ deutlich nach. Nach dem Einführungskurs machte ich auch den Fortgeschrittenenkurs.

Fast unbemerkt hatte mich die Meditation verändert. Ich entwickelte ein feineres Gespür für meine eigenen Bedürfnisse und die der anderen. Ich erkannte Verhaltensmuster, die mir immer wieder Probleme bereiteten, und konnte dank dieser Einsichten anders auf schwierige Situationen reagieren. Ein unerwarteter Nebeneffekt war, dass die Welt um mich herum immer schöner wurde: Ich freute mich über die hübsche Blume auf dem Weg zum Supermarkt, bewunderte den Vollmond aus dem Schlafzimmerfenster und statt mich während einer langen Zugfahrt zu langweilen, genoss ich die vorbeiziehende Landschaft. Die Zen-Meditation gab mir viel Energie. Es fühlte sich an, als würde mir alles leichter fallen und gelingen: Neben meinem Vollzeitjob absolvierte ich mein abgebrochenes Jurastudium und absolvierte parallel eine Übersetzerausbildung. 2001 zog ich nach Berlin und fand dort eine Anstellung als Übersetzerin.

In Berlin

Nach einigen Monaten in Berlin vermisste ich die gemeinsame Meditation, die Vorträge meines Zen-Lehrers Rients Ritskes und den Erfahrungsaustausch in der Gruppe. Ich besuchte einige Zen-Gruppen, fand jedoch wenig Zugang zu den Vorträgen der Lehrer, die sich meist auf die Auslegung alter buddhistischer Texte konzentrierten – ohne wirklichen Bezug auf meinen Alltag und meine Lebenswirklichkeit im Hier und Jetzt. Auch der ungezwungene Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmenden und die unerwarteten, oft hilfreichen Ratschläge meines Lehrers zur Bewältigung von Alltagsproblemen fehlten mir. Ich meditierte weiterhin zu Hause, nahm an intensiven Zen-Wochen (Sesshins) in den Niederlanden teil und kann seit der Coronazeit nun auch online an den wöchentlichen Treffen meiner Zen-Gruppe in Nimwegen teilnehmen.

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis begegnete ich immer wieder Menschen, die mit einer bestimmten Lebenssituation haderten. Gerne hätte ich ihnen einen modernen Zen-Kurs empfohlen. Doch ich kannte in Berlin keine Zen-Schule, die die Methoden und Einsichten des Zen-Buddhismus so gut an die Bedürfnisse der Menschen in einer modernen westlichen Gesellschaft anpasste wie Zen.nl. Leider reicht es nicht aus, jemandem kurz zu erklären, wie man meditiert. Es braucht regelmäßiges Training und die Unterstützung einer Zen-Gruppe unter der Anleitung einer Lehrerin, die auch dann weiterhilft, wenn der Zen-Weg mal steinig wird, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Es war klar: Berlin brauchte eine moderne Zen-Schule.

Zen-Meditation Berlin

Inzwischen hatte ich jahrzehntelanges Zen-Training bei Zen.nl absolviert und war überzeugt, dass die dort praktizierte Methode das Potenzial hat, das Leben von Menschen nachhaltig positiv zu verändern. Mir wurde klar, dass ich diejenige war, die das Bedürfnis nach einer modernen Zen-Schule in Berlin erfüllen konnte – auch wenn ich mich zunächst an diesen Gedanken gewöhnen musste. Nach einiger Überlegung entschloss ich mich, die Ausbildung zur Zen-Lehrerin bei Zen.nl zu beginnen und eine eigene Zen-Schule in Berlin zu gründen. Im Oktober 2023 legte ich erfolgreich die Prüfung ab, und seit Februar 2024 biete ich nun Zen-Meditationskurse in Berlin an. Dabei werde ich von meinen Weggefährten bei Zen.nl und meinem langjährigen Lehrer Rients Ritskes unterstützt.

Sieben Personen präsentieren ein Diplom.
Im Oktober 2023 bestand ich (ganz rechts) das Lehrerexamen

Meine Mission: Menschen zu einem bewussten und erfüllten Leben inspirieren

Mein Ziel ist es, möglichst viele Menschen dabei zu unterstützen, ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu führen. Dafür setze ich die Zen-Praxis ein – die Methode, die mir selbst geholfen hat, mein Leben so zu gestalten, wie ich es für sinnvoll hielt.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Leben jeder Person, die an einem Kurs bei Zen-Meditation Berlin teilnimmt, nachhaltig zu bereichern. Seit der Gründung meiner Zen-Schule vertiefe ich mein eigenes Zen-Training stetig – nicht nur, um dem Prinzip „Lebe, was du lehrst“ gerecht zu werden, sondern auch, weil es mir hilft, andere zu einem achtsameren, zenvolles Leben zu inspirieren.

Falls du Fragen oder Anmerkungen zu meiner Arbeit als Zen-Lehrerin, zu meinen Kursen oder zu Zen-Meditation Berlin hast, schreibe mir gerne eine E-Mail. Ich freue mich darauf und beantworte sie gerne: leonne@zenmeditation-berlin.de

Mein Zenblog

Das Fundament meiner Zen-Praxis ist der pragmatische Zen meines Lehrers Rients Ritskes. In meinem wöchentlichen Zenblog beschreibe ich, wie ich diese in meinem Alltag anwende. Er ist das lebendige Logbuch meiner Entdeckungsreise und eine offene Einladung an dich, deinen eigenen Weg zu finden und die Praxis relevant und lebendig zu halten.

Ich hoffe, meine persönliche Geschichte konnte dich inspirieren. Der wöchentliche Zenletter bietet dir regelmäßige Impulse und praktische Einsichten für deinen Weg.

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